Rechner | Zinseszins

Zinseszinsrechner

Aktualisiert: 02. August 2026

Mit dem Investstarter.de-Zinseszinsrechner siehst du in Sekunden, wie sich Startkapital, Sparrate und Rendite über die Jahre zu echtem Vermögen entwickeln können. Nutze den Rechner, um verschiedene Szenarien und Annahmen komfortabel zu berechnen.

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, wie der Zinseszinseffekt tatsächlich funktioniert oder welche Steuern auf deine Kapitalerträge anfallen können, findest du am Ende des Artikels Links zu passenden Beiträgen.

Zinseszinsrechner

Berechne, wie sich dein Vermögen durch Startkapital, Sparrate, Rendite und Zeit langfristig entwickeln kann. Nutze die Schieberegler oder die Eingabefelder um die Werte zu ändern und klicke anschließend den "Berechnen"-Button.

Bitte beachten:

Die Berechnung erfolgt mit monatlicher Verzinsung: Sowohl deine Sparrate als auch die Rendite werden jeden Monat neu berücksichtigt. Das ist eine gängige Rechenkonvention, die dem Zinseszinseffekt realistisch nahekommt. Je nach Bank oder Anlageform kann die tatsächliche Verzinsung jedoch abweichen – manche Institute verzinsen täglich, andere monatlich oder erst am Jahresende. Bei Aktien und ETFs wiederum entsteht die Rendite ohnehin nicht durch feste Zinstermine, sondern durch unregelmäßige Kursentwicklung.

Das angezeigte Ergebnis ist eine Bruttoberechnung ohne Berücksichtigung von möglicherweise anfallenden Steuern. In der Praxis fällt auf deine Kapitalerträge die Abgeltungsteuer an, sofern sie deinen Sparerpauschbetrag übersteigen. Dein tatsächliches Endkapital kann dadurch niedriger ausfallen als hier dargestellt.

Die Eingabefelder kurz erklärt:

  • „Startkapital“: Hier kannst du eine mögliche einmalige Investitionssumme oder ein Startkapital festlegen. Du kannst den Wert auch auf 0 belassen und nur mit monatlichen Sparraten kalkulieren.
  • „Monatliche Sparrate“: Hier kannst du festlegen, mit welcher monatlichen Sparrate du investieren möchtest. Je höher die regelmäßige Sparrate, desto besser wirkt sich der Zinseszinseffekt in Kombination mit Zinssatz und Anlagedauer aus.
  • „Erwartete Rendite pro Jahr“: Hier kannst du den erwarteten Zinssatz eintragen, den du zum Beispiel auf ein Tages- oder Festgeldkonto erhältst. Der Zinssatz ist neben der Anlagedauer einer der stärksten Hebel beim Investieren – über sehr lange Zeiträume (50 Jahre und mehr) kann bereits 1 % mehr Rendite einen größeren Unterschied machen als 100 € mehr Sparrate im Monat. Über realistischere Zeiträume von 20-40 Jahren wirkt sich dagegen oft eine höhere Sparrate stärker aus als ein etwas höherer Zinssatz. Probier es am besten einfach mal aus.
  • „Laufzeit“: Hier kannst du die Anlagezeiträume deiner geplanten Investition simulieren. Dir wird dabei auffallen, dass sich über die ersten 10 Jahre hinweg relativ wenig bewegt. Darüber hinaus steigt die Renditekurve immer steiler an und der Zinseszinseffekt beginnt wirklich zu wirken. Egal mit welchem Zinssatz du letztendlich kalkulierst, die Zeit ist der Faktor, der am effektivsten für dich arbeitet.

Vertiefende Beiträge

Damit du möglichst viel von deinen Zinsen und Dividenden für Reinvestitionen behalten und gleichzeitig deine Steuerlast reduzieren kannst, findest du hier den passenden Artikel. 

→ Kapitalertragsteuer und Freistellungsauftrag einfach erklärt

Wie der Zinseszinseffekt deinen Vermögensaufbau beschleunigen kann: 

→ Zinseszinseffekt einfach erklärt – warum Zeit der entscheidende Faktor ist

Mehr zum Thema Reinvestition und Vermögensaufbau:

→ Dividenden reinvestieren – warum Wiederanlage langfristig so wirkungsvoll ist

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